5. Juni 2018

AfD bringt Lehrer zum Schweigen

Fotomontage (Grundbild-Quelle: www.pixabay.com/de/klassenzimmer-bildung-schule-hand-381900/)

Neutralität ist keine Anleitung zur Gleichgültigkeit!

Unterstützung für AfD-kritische Inhalte im Unterricht unbedingt nötig

Der Weser-Kurier berichtet in seiner heutigen Ausgabe über eine Dienstaufsichtsbeschwerde des Vegesacker Beiratsmitglieds Mergard (AfD) gegen einen Nordbremer Lehrer, der eine Presseerklärung Mergards zur Ökumenischen Starthilfe Grohn im Unterricht thematisiert hatte. In besagter Pressemitteilung wurde der Initiative unter Anderem „Diskriminierung gegen Deutsche“ vorgeworfen – in unseren Augen ein durchschaubar fremdenfeindlicher Vorwurf.

„Politische Bildung ist unverzichtbarer Bestandteil der Inhalte an Schulen und außerschulischen Einrichtungen. Hier müsste auch in Bremen eher noch mehr passieren.“, meint Karl Brönnle, Sprecher des Ortsverbands Bremen-Nord der Partei DIE LINKE.

„Wer denjenigen, die diese politische Bildung anschieben, einen Maulkorb verpassen will, handelt zutiefst undemokratisch. Wenn beispielsweise der Sprecher der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) der AfD Nazi-Methoden vorwirft, wenn sie eine Plattform zur Denunziation AfD-kritischer Lehrer*innen plant, hat er vollkommen Recht!“, ergänzt Maja Tegeler, Sprecherin für Antifaschismus und Queerpolitik im Landesvorstand DIE LINKE. Bremen. [Red.]

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Quelle: http://www.dielinke-bremen-nordwest.de/politik/aktuelles/detail/artikel/afd-bringt-lehrer-zum-schweigen-1/