26. November 2017

Brücke der Solidarität Bremen-Lesbos

Ein Lied für Geflüchtete auf Lesbos

Der EU-Türkei-Deal, Grenzschließungen innerhalb Europas, schleppende Asylverfahren und die faktische Weigerung der EU-Staaten, Geflüchtete aus Griechenland aufzunehmen haben dazu geführt, dass immer mehr Schutzsuchende in Griechenland festsitzen. Ihre Situation wird immer dramatischer, es mangelt an fast allem. Gleichzeitig ist die humanitäre Situation aufgrund der Wirtschaftskrise in Griechenland ohnehin schon dramatisch. Die EU verweigert eine echte Solidarität mit Griechenland, vor allem aber mit den betroffenen notleidenden Menschen. Die bereits beschlossene Verteilung von 160.000 Geflüchteten aus Griechenland und Italien ist nur zu einem Bruchteil umgesetzt worden, zusätzlich deckelt Deutschland den Familiennachzug von Angehörigen aus Griechenland.

Die Brücke der Solidarität Bremen-Lesbos will dem politischen Versagen praktische Solidarität entgegen setzen. Sie unterstützt mit Lesvos Solidarity eine Nichtregierungsorganisation, die ein offenes Flüchtlingscamp auf der Ägäisinsel Lesbos betreibt, das besonders verletzliche Personen aufnimmt und versorgt, Arbeitsgelegenheiten, Kinderaktivitäten, therapeutische Angebote, medizinische Versorgung und politische Aktivitäten gegen die Grenzabschottung organisiert.

Abgerundet wurde die Kundgebung mit einem Gedicht von Mikis Theodorakis und griechischer Live-Musik.

Der Ortsverband der Partei Die LINKE. Bremen-Nord wünscht der Brücke der Solidarität weiterhin viel Erfolg bei ihrer enorm wichtigen Solidaritätsarbeit!

Quelle: http://www.dielinke-bremen-nordwest.de/politik/aktuelles/detail/artikel/bruecke-der-solidaritaet-bremen-lesbos/