12. Mai 2018

Integriertes Verkehrskonzept Überseestadt

Foto: Volker Schlechtinger

Der Entwurf zum „Integrierten Verkehrskonzept Überseestadt“ sieht vor, einen Durchstich zwischen Hafenstraße und Nordstraße zu bauen, um den Verkehr aus der Überseestadt zu- und abzuleiten. Ob die geplante Maßnahme S8 „Neubau einer Verbindung zwischen Hafenstraße und Nordstraße“ das Ziel einer Entlastung der Verkehrssituation in der Überseestadt überhaupt erreichen kann, ist dabei fraglich. Vor diesem Hintergrund hat DIE LINKE eine Große Anfrage eingereicht, die der Senat im April 2018 beantwortet. Die Abgeordneten diskutieren die Mitteilung des Rathauses.

„Die Maßnahme, die hier geplant wird, ist ein großer Schildbürgerstreich. Niemand will sie – außer dem Senat. Sie löst keines der Verkehrsprobleme, die in der Überseestadt und auf der Hafenrandstraße bestehen, und macht sie nur schlimmer – aber der Senat möchte demonstrieren, dass er irgendetwas tut. Sie beschädigt massiv ein gewachsenes Quartier im Westen, das Heimatviertel, auch Waller Wied genannt“, kritisierte Claudia Bernhard. Die bisherige Entwicklung in der Überseestadt hat laut der Abgeordneten dazu geführt, dass hier ein reines Auto-Quartier entsteht. „Diese Entwicklung ist falsch und muss gestoppt werden. Pseudo-Maßnahmen helfen nicht weiter. Daher: Hände weg vom Heimatviertel!“

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie sich den Redebeitrag anhören möchten.


Quelle der Audio-Mitschnitte: www.radioweser.tv

Quelle: http://www.dielinke-bremen-nordwest.de/politik/aktuelles/detail/artikel/integriertes-verkehrskonzept-ueberseestadt/