23. Mai 2018

Buslinien erhalten, bis Alternativen geschaffen sind – Nord nicht abhängen!

Viele Bürgerinnen und Bürger in Bremen-Nord müssen die Erfahrung machen, dass Haltestellen, die für sie wichtig sind, nicht mehr angefahren werden. Ihre Mobilität wird eingeschränkt. Ihre Wohnregion oder ihre Zielstationen (unter anderem die Seniorenheime!) werden als weniger wichtig eingestuft. Diese Entwicklung ist äußerst problematisch und widerspricht dem vielzitierten Anspruch, sich in allen Bereichen gegen soziale Spaltung einsetzen zu wollen.

Mit einem Antrag der LINKEN sollte die Stadtbürgerschaft den Senat unter anderem auffordern, weitere Einschränkungen von Buslinien in Bremen-Nord zurückzustellen.

„Die Haltung: ‚Weniger ausgelastete Linien können gestrichen werden‘ bedeutet immer, dass Stadtteile und Quartiere abgehängt werden – und zwar in der Regel Stadtteile und soziale Gruppen, die ohnehin benachteiligt sind“, kritisierte Claudia Bernhard. „Wir hoffen, dass es zu keinen weiteren ‚Optimierungen‘ kommt, weil die Finanzierung der BSAG nicht reicht und dass auch überprüft wird, ob die aktuelle ÖPNV-Versorgung in Bremen-Nord wirklich ausreicht, und sie gegebenenfalls auch wieder erweitert wird.“

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Quelle der Audio-Mitschnitte: www.radioweser.tv