9. Oktober 2014

DIE LINKE begrüßt Beiratsbeschluss zum Westbad

Die Beiratsmitglieder der LINKEN des Bremer Westens begrüßen den Beschluss der Westbeiräte zur Bädersanierung. „Ich finde es erfreulich, dass das Westbad für die bisherigen Nutzergruppen erhalten bleiben soll. Besonders wichtig ist der Stellenwert, den das Bad für den Gesundheitssport hat. Viele dieser Aktivitäten, die noch bis vor wenigen Jahren im Goosebad stattfanden, müssten sehr eingeschränkt werden, wenn das Westbad seine breite Angebotsstruktur verlieren würde. Deshalb bin ich froh, dass unsere Ablehnung eines zentralen Sportbades im Westen in die Beschlussvorlage aufgenommen wurde“ bewertet der Gröpelinger Fraktionssprecher Raimund Gaebelein das Ergebnis der gemeinsamen Beiratssitzung vom 8. Oktober.

Völlig unsicher ist aus Sicht der Linken jedoch die Finanzierung. „Es muss weiterhin befürchtet werden, dass das Westbad der Haushaltssanierung zum Opfer fällt. Wir fordern deshalb, dass bereits jetzt Pflöcke eingeschlagen werden und die Sanierung der Bäder über den Doppelhaushalt 2014/15 hinaus abgesichert wird. Mit einer Verpflichtungsermächtigung, also einem Vorgriff auf den kommenden Haushalt, können Senat und Bürgerschaft ihre Ernsthaftigkeit unter Beweis stellen, das Westbad zu erhalten“ sagt der Waller Fraktionssprecher Jörg Tapking. Weiterhin fordert er Sportsenator Mäurer auf, den Beiräten im ersten Quartal 2015 über den Sachstand bezüglich Planung und Finanzierung zu berichten. „Die Stadtteile müssen noch vor der Bürgerschaftswahl eine belastbare Zusage bekommen, dass das Westbad saniert wird. Die Äußerung des Sportsenators, dass über das Bäderkonzept nach der kommenden Wahl entschieden wird, reicht mir nicht.“

Diese Position wurde von der Mehrheit der Westbeiräte geteilt. Folgende Ergänzung wurde auf Antrag der LINKEN in die Beschlussvorlage aufgenommen und beschlossen:

„Hierzu fordern die Westbeiräte den Senator für Sport auf, noch im Jahr 2014 mit der Planungsphase zu beginnen. Die Finanzierung der Bädersanierung ist mit einer Verpflichtungsermächtigung, zu beschließen von der Bremischen Bürgerschaft, über den bestehenden Doppelhaushalt 2014/15 hinaus abzusichern.

Weiterhin wird der Senator für Sport aufgefordert, im ersten Quartal 2015 über den Sachstand bezüglich Planung und Finanzierung zu berichten.“