10. Januar 2017

LINKE begrüßt Grundschulneubau in Gröpelingen und fordert schnelle Information für die Eltern – Planungstempo muss dringend zunehmen

LINKE begrüßt Grundschulneubau in Gröpelingen und fordert schnelle Information für die Eltern – Planungstempo muss dringend zunehmen n seiner Sitzung am heutigen Dienstag hat der Senat beschlossen, in Gröpelingen eine neue Grundschule zu bauen und so auf die bereits zum kommenden Schuljahr stark steigende Zahl an Schülerinnen und Schülern zu reagieren. Bis die neue Schule errichtet ist, sollen Kinder in Mobilbauten wie z.B. Containern unterrichtet werden. Solche mobilen Klassenräume sollen außerdem in der Neustadt, in Huchting und in Woltmershausen geschaffen werden. 

Kristina Vogt, Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, erklärt: „Endlich hat der Senat den längst überfälligen Beschluss für eine neue Grundschule gefasst. Ärgerlich ist aber, dass die Entscheidung erst jetzt fällt, während das Anmeldeverfahren zu den Grundschulen schon läuft. Auf diese Weise hat der Senat bei vielen Eltern für maximale Verunsicherung gesorgt. Daher müssen jetzt schnell zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt werden, was sich für die betreffenden Kinder ändert. Für die Zukunft erwarte ich, dass der Senat schneller plant. Wir wissen doch längst, dass in den kommenden Jahren immer mehr Kinder mit Schulplätzen versorgt werden müssen und Bremen deswegen neue Grundschulen braucht. Die Planungen für diese weiteren Schulen müssen schneller vorangetrieben werden, sonst sitzen viele Bremer Kinder ihre Schulzeit demnächst in Containern ab. Ich erwarte, dass der Neubau in Gröpelingen nun zügig realisiert wird, damit die SchülerInnen nicht jahrelang mit Übergangslösungen leben müssen.“