13. Dezember 2012

Schließung des Goosebades

DIE LINKE Fraktion im Stadtteilbeirat Gröpelingen und der Ortsverband Gröpelingen/Walle der Partei DIE LINKE verurteilen die Schließung des Goosebades.

Gleich zweimal, am 26.9. und am 21.11.2012 hatte der Bildungsausschuss des Stadtteilbeirates Gröpelingen einstimmig eine Schließung des Goosebades verurteilt und den Senat aufgefordert, zeitnah eine Lösung zu finden. Zweimal hat die Innenbehörde geantwortet und eine Schließung als alternativlos dargestellt. Auch der Sportverein Tura hat noch kurzfristig einen Rettungsplan vorgelegt und sich damit an die Fraktionen der Bürgerschaft gewendet.

Die Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft hat für die Sitzung der Stadtbürgerschaft am 11.12.2012, der letztem in diesem Jahr, einen Dringlichkeitsantrag gestellt um die Weiterführung des Goosebades sicherzustellen. Aber da solche, für die Bürger Gröpelingen absolut wichtigen Themen wie der Antrag „Bremen Partnerstadt Riga als Kulturhauptstadt Europas unterstützen“ hinlänglich diskutiert werden mussten, konnte über den Antrag auf Erhaltung des Goosebades nicht mehr beschlossen werden.

Auch die Gröpelinger Abgeordneten Krümpfer, Gürlivik, Vogelsang, Bolayela und Kottisch (alle SPD) waren nach dieser aufreibenden Debatte sicherlich zu erschöpft, um noch über die Belange einiger rheumakranker Göpelinger abzustimmen, der „wohlverdiente“ Feierabend wurde angetreten. Wie sagte Petra Krümpfer auf der von den Betroffenen, gut besuchten Ausschusssitzung am 26.9.: „Dieser Stadtteil muss noch viel lauter werden.“

Die Göpelinger Abgeordneten der SPD nicken alle Kürzungsvorschläge ab, sie setzten sich ein für die 16%-ige Erhöhung des Etats des Verfassungsschutzes, sie stimmten gegen die zeitnahe Einrichtung von Ganztagsgrundschulen in Gröpelingen, gegen eine Erhöhung der Bildungshaushalts, für die Förderung der „Privatuni“ in Grohn mit vielen Millionen Euro, nur für ihren Stadtteil setzen sie sich nicht ein, da machen sie lieber Feierabend.