25. Juni 2013

Wohnen ist ein Menschenrecht

V.l.n.r: Christian Gloede (Beirat Findorff), Agnes Alpers (MdB) und Dirk Lehrke-Alpers (Sprecher des Ortsverbandes Findorff)

Dafür setzt sich die LINKE ein und verteilte auf dem Findorffer Wochenmarkt am vergangenen Samstag Informationsmaterial zum Thema Wohnen. Dabei ging es zum einen um die Nebenkosten, wie zum Beispiel Müllgebühren, die das Wohnen manchmal zu einem Luxusgut werden lassen. Zum anderen aber auch über die Miethöhe selbst. Dass Protest sich aber lohnt, zeigten Finforffer Frauen, indem sie sich gegen überzogene Mietpreissteigerungen durch die Brebau erfolgreich zur  Wehr setzten, ganz im Sinne des LINKEN-Mottos: 100 Prozent Sozial. Eine geplante Mieterhöhung von 20 Prozent wurde auf immerhin acht Prozent heruntergesetzt.

Die gemeinsame Findorffer Website www.findorff.de, die der Beirat zusammen mit den Geschäftsleuten betreiben will, wird von uns tatkräftig unterstützt. In ihr soll all das zu finden sein, was in Findorff los ist, was der Beirat diskutiert, plant und beschließt und welche Vorstellungen die politischen Parteien in Findorff vertreten. Sie steht kurz vor der Vertragsunterzeichnung, ist aber immer noch nicht online.

Bis dahin wollen wir Sie auf diesem Wege über wichtige Findorffer Themen informieren.

Zur Wohnungspolitik:
Ganz aktuell möchten wir Sie über unseren Antrag im Beirat gegen die Müllgebührenerhöhung der Ein-Personen-Haushalte informieren. Der Beirat wollte ihn auf der letzten Sitzung (noch) nicht behandeln, schloss sich dann aber einer Erklärung der Gröpelinger Beiräte an, die das Thema auf einer Gesamtbeirätekonferenz besprechen möchten. Unser Antrag wurde vom Beirat Findorff angenommen.
Außerdem haben wir eine kleine Chronik über den Widerstand der Findorffer Mieterinnen und Mieter gegen die 20-prozentige Mieterhöhung der BreBau aufgestellt.

(SB)