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18. Februar 2011

Gröpelinger LINKE stellt Liste für Beiratswahl auf

V.l.n.r.: N. Korkut, B. Brejla, H. Ebbers, E. Kuyuldar, R. Gaebelein, R. Mahlstedt, M. Bonk

Mit sieben Kandidaten wird DIE LINKE zur Beiratswahl in Gröpelingen am 22. Mai 2011 antreten.

Zum Spitzenkandidaten der LINKEN wurde Raimund Gaebelein gewählt. Der frühere Lehrer will  die Arbeit fortzusetzen, die er seit 2003 im Stadtteil geleistet hat. Ihm geht es dabei um den Erhalt der sozialen Gruppenarbeit für Kinder und Jugendliche ohne Abstriche, Unterstützung von Initiativen von Jugendlichen und Sozialpädagogen bei Nutzung und Ausbau aller dafür gegebenen Spielräume. „Der Gröpelinger Streichelzoo und andere Einrichtungen, die durch die Kürzung der Städtebauförderung gefährdet sind, müssen erhalten bleiben“, so der 63-jährige Landesvorsitzende der VVN-BdA.

Helga Ebbers wurde auf Listenplatz 2 gewählt.  Die Betriebsrätin, die ihre Partei derzeitig bereits im Bauausschuss des Stadtteils vertritt,  will sich im Beirat für die Verbesserung der Lebenssituation im Quartier einsetzen. Dazu gehört für die 58-jährige Laborantin insbesondere, für die Sanierung von Sozialwohnungen zu streiten, „die dann aber nicht auf Kosten der Mieter durchgeführt werden darf“. Sie fordert zudem, dass die geplante Strecke des neuen Quartiersbusses über den Halmerweg hinaus bis zur Lissaer Straße ausgebaut werden muss.

Wie vor vier Jahren auch wurde Bernd Brejla wiederum auf Platz 3 gewählt. Für den Stahlbauschlosser bestätigt sich besonders in Gröpelingen in bedrückender Weise, dass der Bildungserfolg der Jugendlichen ganz entscheidend vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Das derzeitige Beiratsmitglied will sich deshalb dafür einsetzen, diese Zustände zu verändern. „Eltern, Lehrer und Schüler wehren sich, es gibt erste Erfolge gegen die Untätigkeit des Senats. Diesen Widerstand werde ich als Beirat wie bisher unterstützen“, so der 60-Jährige.

Der 47-jährige Maurer Enver Kuyuldar und die 23-jährige Auszubildende Nahide Korkut belegen Platz 4 und 5 der Liste.

Der Hafenarbeiter Rolf Mahlstedt, der auf Platz 6 gewählt wurde, legt seine zukünftige Beiratsarbeit in den Schwerpunkten Arbeit, Jugend und Soziales. Für den 59-Jährigen ist besonders wichtig, dass die Jugendeinrichtungen im Stadtteil erhalten bleiben und mit mehr Personal ausgestattet werden.

Die Liste komplettiert die fünffache Mutter Marion Bonk. Die 53-jährige Hausfrau und stv. VVN-BdA-Landesvorsitzende beschäftigt sich intensiv mit den Themen Migrations-, Kinder- und Jugendarbeit.

Helga Ebbers, Mitglied im Vorstand des Ortsverbandes Gröpelingen-Walle zog auf der Aufstellungsversammlung ein erstes Resümee. „Durch unser Wirken im Beirat haben wir schon viel erreicht. Neben der Verbesserung des Schulangebotes in Gröpelingen und Oslebshausen, sehen wir die Einführung des Quartiersbusses im Ortsteil Ohlenhof, zwischen dem Schwarzen Weg und dem Halmerweg, als einen großen Erfolg unserer Politik an. Dieses wollen wir durch unsere weitere Arbeit im Stadtteilparlament ausbauen.“

In den nächsten Wochen wird DIE LINKE ihr Stadtteilwahlprogramm verabschieden. Redaktion