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11. Februar 2011

BeiratskandidatInnen in Findorff nominiert und Ortsverband gegründet

DIE LINKE in Findorff stellte ihre Liste für die Beiratswahl am 22. Mai 2011 auf.

Auf Listenplatz 1 wurde Christian Gloede gewählt. Seine Schwerpunkte sieht der 49-jährige Behindertenpädagoge, der seit 1999, mit einer Unterbrechung von 2003 bis 2007, Mitglied des Stadtteilparlaments ist, im Sozial-, Jugend- und Verkehrsbereich. „Findorff braucht eine Verkehrsstruktur, die den unterschiedlichen Interessen gleichberechtigt Rechnung trägt, wo nicht nur Auto-Parkplätze auf der Straße bereitgestellt, sondern auch vernünftige Radwege zur Verfügung stehen werden. Findorff ist ein attraktiver Stadtteil. Und das soll er auch bleiben.“

Auf Platz 2 der Liste wurde Katharina Krieger gewählt. Die Gewerkschaftsreferentin will gemeinsam mit den beteiligten Schulen und Elternvertretungen die Kurzschluss-Bildungspolitik der verantwortlichen Senatorin verhindern. „Wir brauchen in Findorff keine Eliteoberschule nur für ein bestimmtes Klientel, sondern eine Oberschule, die weiterhin in transparenter Weise, offen und kreativ ihrer pädagogischen Arbeit nachgehen kann und somit für alle Kinder aus dem Stadtteil erste Wahl bleibt.“ Die 45-Jährige will sich auch für eine andere politische Kultur einsetzen, „innerhalb derer die Menschen motiviert, lustvoll und freudig ihre Dinge regeln können.“ Die Mutter von vier Kindern sitzt seit 2007 im Stadtteilparlament.

Dritter im Bunde ist Dirk Lehkre-Alpers. Der 53-Jährige will sich für mehr Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an allen für den Stadtteil wichtigen Entscheidungen engagieren. Zudem fordert der Diplom-Psychologe endlich ausreichende KiTa-Plätze für Kinder unter drei Jahren. „Die seit Jahren absehbare Knappheit der Plätze in Findorff im unter-3- und unter-6-Bereich ist ein Skandal“.

Die Liste der LINKEN vervollständigt Andreas Diers auf Platz 4. Seinen Schwerpunkt legt der 54-jährige Jurist in der städtebaulichen Entwicklung des Stadtteils. „Ich möchte für ein sozial-ökologisches, demokratisches und antifaschistisch orientiertes Findorff wirken.“

Unmittelbar nach der Ausstellungsversammlung gründeten die Mitglieder der LINKEN den Ortsverband Findorff/Blockland. Als Sprecher wurde Dirk Lehrke-Alpers gewählt, sein Stellvertreter ist Michael Keller aus dem Blockland. Als erste Aufgabe sieht die neugegründete Organisation die Erarbeitung des Stadtteilwahlprogramms an.</small></big>