13. September 2016

Alten Speicher nicht mit Hilfe von "In-Jobs" weiterführen

Linksfraktion Vegesack fordert: „In-Jobs“ durch sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze ersetzen

Die lokale Presse lobt die veränderte Nutzung des alten Speichers als „Vegesacker Geschichtenhaus“ und die dahinterstehende Absicht, den Tourismus wiederzubeleben.

Die Linksfraktion Vegesack sieht diese Pläne weiterhin kritisch. Hauptkritikpunkt ist der Einsatz von Beschäftigten in „In-Jobs“.

„Jede Arbeit muss die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleisten und daher entsprechend entlohnt werden“, so Sabri Kurt, Sprecher der Linksfraktion Vegesack. „Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.“ Deshalb fordert die Linksfraktion Vegesack einen Mindestlohn von 12, 00 Euro für alle Beschäftigten des alten Speichers und schließt sich damit der Mindestlohnforderung von Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in Deutschen Bundestag, an.

Des weiteren weist die Linksfraktion Vegesack darauf hin, dass es trotz der Versicherung der Projektleiterin bei bras e.V., Silvia Claus, die Beschäftigten nicht in solche Maßnahmen zu zwingen, es dennoch gesetzlich möglich ist.

Es stellt sich die Frage bei Subventionen von € 150.000 für das alte Spicarium im Jahr 2014 und 6000 Gästen, inwiefern ein Vegesacker Geschichtenhaus mit einer ebenfalls maritimen Thematik ausreichend im Rahmen der maritimen Meile angenommen wird. Dieses Problem wird auch die bras zukünftig nicht lösen können.