25. Juni 2017

Die Nordbremer AfD: jung, elitär, rechtsextrem!

Klare Auseinandersetzung mit Rechten vor Ort dringend notwendig

Nicht erst seit der Teilnahme von Marvin Mergard an der Demonstration der „Identitären Bewegung“ (IB) in Berlin ist klar, dass sowohl die hiesige AfD, als auch deren Jugendverband JA offen rechtsextrem agiert. Dies drückt sich aus in engen Kontakten des Burglesumer Beiratsmitglieds Frank Magnitz zu Höcke in Thüringen, zu offenkundigen Verbindungen zwischen dessen Tochter Ann Katrin und der IB und anderen rechten Kreisen in Hessen und Thüringen sowie Mergard selbst, der unter anderem schon seit Jahren das völkisch-nationalistische Forum deutschpatrioten.de betreibt. Unser Dank geht an die Gruppe AfD Watch Bremen, die dies und vieles mehr recherchiert hat.

Es gilt, dieser reaktionären und menschenverachtenden Gruppierung auf allen Ebenen politisch entgegen zu treten. Aus unserer Sicht ist die geäußerte Kritik einiger Fraktionen im Vegesacker Beirat weichgespült und bei weitem nicht ausreichend. Zudem mutet es mehr als merkwürdig an, wenn sich hier ausgerechnet die Bürger in Wut und deren Sprecher Degenhard kritisch äußern, die bisher eher durch rassistische Positionen aufgefallen sind.

„Im bevorstehenden Bundestagswahlkampf werden AfD und JA ihre Aktivitäten vor Ort sicher noch ausweiten. Ob Info-Stände, Aktionen oder Kundgebungen – wir werden diese rechte Hetze nicht hinnehmen und ihr das Bild eines solidarischen Zusammenlebens aller Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Religion entgegensetzen, möglichst gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten. Bremen-Nord bleibt bunt, antirassistisch und vielfältig!“, so die stellvertretende Sprecherin der Nordbremer Linken, Maja Tegeler.

Maja Tegeler
Stellvertr. Ortsverbands-Sprecherin
Partei Die Linke