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Ein bitterer Einschnitt für den Landesverband – Landesvorstand der LINKEN wertet Bundestagswahl aus

Der Landesvorstand der Bremer LINKE hat sich auf seiner gestrigen Sitzung mit den Ergebnissen der Bundestagswahlen befasst. Die Landessprecher:innen Cornelia Barth und Christoph Spehr erklären dazu:

„Das Ergebnis der Bundestagswahlen ist für die LINKE eine bittere Enttäuschung. Das gilt ganz besonders für den Verlust des Bremer Bundestagsmandats, das Doris Achelwilm vier Jahre lang mit größtem Engagement ausgeübt hat. Die anstehende Auflösung des Wahlkreisbüros nach 12 Jahren ist ein schmerzlicher Einschnitt für den Landesverband.

Unser Dank gilt zuallererst unserer Spitzenkandidatin Doris Achelwilm, die in den letzten Monaten wie in den vier Jahren zuvor mit unermüdlichem Einsatz für ein besseres Ergebnis gekämpft hat. Unser Dank gilt aber auch dem gesamten Landesverband, den Kreisverbänden, den Kandidat:innen, unserem zweiten Direktkandidaten Cindi Tuncel, allen Wahlkämpfer:innen und allen Genoss:innen, die an unterschiedlichsten Stellen mit großem Einsatz ermöglicht haben, dass wir bei dieser Bundestagswahl zum zweiten Mal das beste Ergebnis unter allen West-Landesverbänden erzielen konnten.

Es hat trotzdem nicht gereicht. Bundesweit ist es der LINKEN nicht gelungen, der Abwanderung von LINKE-Wähler:innen -  insbesondere zu SPD und Grünen - etwas entgegenzusetzen. Das gilt für alle Länderergebnisse in gleicher Weise. Die gleichzeitig abgehaltenen Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, mit sehr deutlich unterschiedenen Ergebnissen bei der Bundestags- und der Landtagswahl, unterstreichen das.

Auch wenn es sicherlich auch bei uns vor Ort noch Verbesserungsbedarf gibt, sehen wir die Ursachen der Niederlage auf der Bundesebene. Das jetzige Ergebnis ist u. E. ein Zusammenwirken vieler einzelner Ereignisse, mangelnder Kommunikation und strategischer Defizite, die nicht in den letzten Monaten, sondern bereits seit Jahren entstanden sind.  Es wird aber die Aufgabe von uns allen sein, die Gemeinsamkeiten der LINKEN zu betonen und weiterzuentwickeln, damit wir wieder gemeinsam eine starke LINKE werden.

Eine starke LINKE sowohl in der Opposition im Bundestag als auch im außerparlamentarischen Raum wird ab sofort dringend gebraucht. Wir wollen DIE LINKE wieder stark machen.“