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Schulen bei der Digitalisierung unterstützen!

Das bedeutet nicht nur den mehrfachen Aufwand für Unterricht gegenüber der Vor-Corona-Zeit, sondern eine völlig neue Anforderung an Lehrkräfte. Digitaler Unterricht führte bisher ein Nischen-Dasein und wurde plötzlich zur grundlegenden Unterrichtsform. Eine enorme Herausforderung für alle Lehrkräfte, nicht nur für solche mit wenig Computer-Erfahrung.

Auch Schulen und Behörde waren kaum auf digitalen Unterricht vorbereitet. Oftmals gab und gibt es noch nicht einmal leistungsfähige Internetanschlüsse an Schulen. Die flächendeckende Bereitstellung von Tablets ist zwar ein wichtiger, aber längst nicht ausreichender Schritt. Ein Großteil der Arbeit, die rund um den verstärkten Einsatz von Computern an Schulen anfällt, müssen Lehrer*innen selber durchführen, zu der oben genannten Mehrarbeit nochmals oben drauf. Das geht von technischen Aufgaben wie der Ausgabe der Schul-Tablets und Hilfestellungen bei Bedienproblemen bis zu pädagogischen Fragen wie der didaktischen Begründung und Anwendung von digitalem Unterrichtsmaterial. 

Wenn digitale Bildung an Schulen ernst genommen wird muss es hier massive Unterstützung geben. Für den technischen und pädagogischen Mehraufwand muss zusätzliches Fachpersonal eingestellt werden, einfach deshalb weil es nicht zum Aufgabengebiet von Lehrer*innen gehört, Computer zu warten oder sich in ihrer Freizeit in Unterrichts-Software einzuarbeiten. Unsere Anträge in den Beiräten machen deutlich, wie hoch der Mehraufwand für die Lehrkräfte und wie dringend notwendig eine Entlastung ist, damit wieder Zeit bleibt für das "Kerngeschäft", nämlich guten Unterricht.

Hier gehts zum Blumenthaler Antrag.
Hier gehts zum Vegesacker Antrag.