7. Oktober: Ein Tag der Trauer und des Gedenkens an die Opfer des Massakers
Am 7. Oktober 2023 sind über 1200 Zivilist*innen von Terroristen der Hamas ermordet und 251 in den Gaza-Streifen verschleppt worden. Anlässlich des dritten Jahrestages des Massakers in Israel gedenkt die Linke Bremen den Opfern.
Sofia Heuser, stellvertretende Landessprecherin Die Linke Bremen: „Wir gedenken heute den am 7. Oktober von der Hamas getöteten Zivilist*innen und denjenigen, die im Zuge ihrer Verschleppung als Geiseln in den Gaza-Streifen ihr Leben verloren haben. Das Massaker am 7. Oktober 2023 war der brutalste und tödlichste Angriff auf jüdisches Leben seit der Shoa. Die Taten hatten das Ziel, in der israelischen und der jüdischen Gesellschaft tiefe Narben zu hinterlassen.
Es ist sehr wichtig, dass im Oktober 2025 die Freilassung aller verbliebenen lebenden Geiseln erreicht werden konnte und die Rückführung der auffindbaren sterblichen Überreste der im Gaza-Streifen getöteten Geiseln erfolgt ist. Das beendete für viele den fortwährenden 7. Oktober.”
Anna Fischer, Landessprecherin Die Linke Bremen: „Für uns bedeutet das Gedenken an den 7. Oktober, das Leid der Betroffenen ernst zu nehmen und uns entschieden gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit zu stellen. Unsere Antwort auf Gewalt und Terror ist der Einsatz für Frieden, Menschenrechte und ein Ende des Leidens.
Wir beobachten mit Sorge, dass überall in der Gesellschaft, global wie lokal, antisemitische Narrative an Popularität gewinnen und jüdisches Leben von diskursiven und physischen Angriffen bedroht wird. Gleichzeitig wird das Gedenken an die Opfer auch drei Jahre später noch politisch instrumentalisiert, um eine genozidale Kriegsführung zu rechtfertigen oder migrantische Communities unter Generalverdacht zu stellen.
Antisemitismus gibt es in allen Teilen der Bevölkerung und muss überall dort bekämpft werden, wo er auftritt. Egal ob islamistisch, rechts, links oder in der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft.“
